1000 Freunde Kitzbühel

Manche Orte verlässt man. Kitzbühel bleibt.

Es gibt Menschen, die hier geboren sind. Und Menschen, die hier angekommen sind. Am Ende erkennt man sie an derselben Sache: an der Art, wie sie über diesen Ort sprechen.

Eine Einladung

Blick vom Hahnenkamm über den Schwarzsee hinunter ins Tal, im Hintergrund der Wilde Kaiser
Hahnenkamm · Blick ins Tal

Der Berg

Oben wird es still, und dann sieht man alles.

Der Hahnenkamm ist im Jänner der lauteste Berg der Welt. An allen anderen Tagen ist er ein Ort, an dem man sich hinsetzt und eine Weile nichts sagt.

Unten liegt das Tal, in dem alles zusammenkommt: die Wiesen, der Schwarzsee, die Dächer der Stadt. Wer einmal hier gestanden hat, den lässt dieses Bild nicht mehr los.

Schneefall in der Vorderstadt: Pferdeschlitten warten vor den erleuchteten Bürgerhäusern, dahinter der Kirchturm
Vorderstadt · Ein Abend im Februar

Die Stadt

Eine Gasse, in der man einander grüßen sollte.

Die Vorderstadt ist keine Kulisse. Hier trinkt jemand einen Kaffee, hier bleibt jemand stehen, hier trifft man den, den man seit zwanzig Jahren kennt — und den, der letztes Jahr hergezogen ist.

Nur passiert das leider immer seltener. Viel zu oft wird nicht mehr gegrüßt, man geht einfach aneinander vorbei. Dabei funktioniert Kitzbühel genau dann, wenn Menschen sich begegnen.

Zwei Kühe auf einer Almwiese, dahinter das Kitzbüheler Horn und die Gletscher der Hohen Tauern

Das Horn steht da, seit es Menschen gibt, die es ansehen.

Die Zeit

Für die einen ein Leben, für die anderen jeden Sommer.

Manche sind hier zur Schule gegangen. Manche kommen seit dreißig Jahren hierher. Manche haben Kitzbühel als Kind vom Rücksitz aus gesehen und sind irgendwann geblieben.

Es gibt keine richtige Reihenfolge, um zu jemandem aus Kitzbühel zu werden. Es gibt nur den Moment, in dem man merkt: Das hier ist meins geworden.

Sommerwiese über Kitzbühel, darunter die Stadt im Tal, rechts eine Tafel mit der Kitzbüheler Gams
Hausberg · Blick auf die Stadt
Menschen im Zielgelände am Hahnenkamm, dahinter die Streif im Schnee
Zielgelände · Ein Tag im Jänner

Die Menschen

An manchen Tagen wird aus einem Ort ein Wir.

Fremde, die nebeneinander stehen und dasselbe rufen. Nachbarn, die sich am Zaun wiedersehen. Jemand, der drei Becher trägt, weil zwei andere keine Hand frei haben.

Das ist nichts Großes. Aber es ist genau das, was einen Ort ausmacht — und was verloren geht, wenn niemand mehr darauf schaut.

Die Pfarrkirche und die Liebfrauenkirche in Kitzbühel im Winter, dahinter der verschneite Hahnenkamm

Wenn es leer wird, ist Kitzbühel immer noch da.

Was ein Freund ist

Freundschaft ist keine Mitgliedschaft. Sie ist eine Haltung.

Es geht nicht darum, wo jemand wohnt, was jemand mitbringt oder wen jemand kennt. Es geht um drei einfache Dinge.

01

Du sprichst gut über deine Heimat.

Nicht schönfärbend, sondern wertschätzend. Wer etwas ändern will, sagt es dort, wo es gehört wird — und nicht am Stammtisch über die Schulter.

02

Du begegnest anderen mit Respekt.

Den Nachbarn, den Gästen, den Zugezogenen, denen, die seit sechs Generationen hier sind. In Kitzbühel ist Platz für alle davon.

03

Du bist da, freiwillig.

Aus Überzeugung, nicht aus Pflicht. Manchmal heißt das mithelfen, manchmal einfach nur: gut über diesen Ort reden, wenn jemand fragt.

Die Gemeinschaft

1000 Freunde. Eine Heimat, zwei Arten sie zu finden.

Die 1000 Freunde Kitzbühel sind Menschen, die Kitzbühel im Herzen tragen — unabhängig davon, ob sie hier leben oder hier ihre zweite Heimat gefunden haben.

Keine Organisation, kein Netzwerk, keine Liste. Ein Kreis von Leuten, die sich einig sind, wie man über diesen Ort spricht und wie man miteinander umgeht. Mehr braucht es nicht. Weniger reicht nicht.

Der Anstecker der 1000 Freunde Kitzbühel: die Gams in Gold auf dunklem Grund, gefasst in einen goldenen Ring

Das Zeichen

Es gibt einen Anstecker. Den gibt es nur für Freunde.

Klein, aus Metall, die Gams in Gold. Es gibt ihn in keinem Laden und in keinem Shop. Du bekommst ihn, wenn du dazugehörst.

Er ist kein Ausweis und keine Auszeichnung. Eher ein leises Erkennungszeichen: zwei Leute am Lift, am Flughafen, im Restaurant, beim Eishockey — und beide wissen Bescheid.

1000

Wenn du das hier gelesen hast und genickt hast, dann bist du gemeint.

Es gibt nichts zu beweisen. Es gibt einen einmaligen Freundschaftsbeitrag von 99 € — für alle derselbe, ohne Stufen und ohne Ränge. Kein Eintrittsgeld, sondern 99 € für die gute Sache: für Kitzbühel. Und es gibt eine Frage: Möchtest du dazugehören?

Schön, dass du da bist

Erzähl uns kurz von dir.

Drei Fragen, keine richtigen Antworten. Wir lesen jede einzelne.

Warum möchtest du zu den 1000 Freunden Kitzbühel gehören?

Was verbindet dich mit Kitzbühel?

Seit wann begleitet dich Kitzbühel?

Wie dürfen wir dich ansprechen?

Der Freundschaftsbeitrag

Einmalig 99 €, für alle derselbe. Kein Eintrittsgeld, sondern 99 € für die gute Sache: für Kitzbühel. Er trägt den Kreis, den Anstecker und das, was wir gemeinsam für die Stadt auf die Beine stellen. Danach kommt nichts mehr — kein Jahresbeitrag, keine Verlängerung. Wie du ihn überweist, schreiben wir dir, sobald wir uns bei dir melden.

Deine Zustimmung

Alle fünf Zustimmungen sind erforderlich.

Willkommen

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Wir melden uns bei dir. Deine persönliche Urkunde wartet schon.

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Nr. — / 1000