Es gibt Menschen, die hier geboren sind. Und Menschen, die hier angekommen sind. Am Ende erkennt man sie an derselben Sache: an der Art, wie sie über diesen Ort sprechen.
Eine Einladung
Der Berg
Der Hahnenkamm ist im Jänner der lauteste Berg der Welt. An allen anderen Tagen ist er ein Ort, an dem man sich hinsetzt und eine Weile nichts sagt.
Unten liegt das Tal, in dem alles zusammenkommt: die Wiesen, der Schwarzsee, die Dächer der Stadt. Wer einmal hier gestanden hat, den lässt dieses Bild nicht mehr los.
Die Stadt
Die Vorderstadt ist keine Kulisse. Hier trinkt jemand einen Kaffee, hier bleibt jemand stehen, hier trifft man den, den man seit zwanzig Jahren kennt — und den, der letztes Jahr hergezogen ist.
Nur passiert das leider immer seltener. Viel zu oft wird nicht mehr gegrüßt, man geht einfach aneinander vorbei. Dabei funktioniert Kitzbühel genau dann, wenn Menschen sich begegnen.
Das Horn steht da, seit es Menschen gibt, die es ansehen.
Die Zeit
Manche sind hier zur Schule gegangen. Manche kommen seit dreißig Jahren hierher. Manche haben Kitzbühel als Kind vom Rücksitz aus gesehen und sind irgendwann geblieben.
Es gibt keine richtige Reihenfolge, um zu jemandem aus Kitzbühel zu werden. Es gibt nur den Moment, in dem man merkt: Das hier ist meins geworden.
Die Menschen
Fremde, die nebeneinander stehen und dasselbe rufen. Nachbarn, die sich am Zaun wiedersehen. Jemand, der drei Becher trägt, weil zwei andere keine Hand frei haben.
Das ist nichts Großes. Aber es ist genau das, was einen Ort ausmacht — und was verloren geht, wenn niemand mehr darauf schaut.
Wenn es leer wird, ist Kitzbühel immer noch da.
Was ein Freund ist
Es geht nicht darum, wo jemand wohnt, was jemand mitbringt oder wen jemand kennt. Es geht um drei einfache Dinge.
Nicht schönfärbend, sondern wertschätzend. Wer etwas ändern will, sagt es dort, wo es gehört wird — und nicht am Stammtisch über die Schulter.
Den Nachbarn, den Gästen, den Zugezogenen, denen, die seit sechs Generationen hier sind. In Kitzbühel ist Platz für alle davon.
Aus Überzeugung, nicht aus Pflicht. Manchmal heißt das mithelfen, manchmal einfach nur: gut über diesen Ort reden, wenn jemand fragt.
Die Gemeinschaft
Die 1000 Freunde Kitzbühel sind Menschen, die Kitzbühel im Herzen tragen — unabhängig davon, ob sie hier leben oder hier ihre zweite Heimat gefunden haben.
Keine Organisation, kein Netzwerk, keine Liste. Ein Kreis von Leuten, die sich einig sind, wie man über diesen Ort spricht und wie man miteinander umgeht. Mehr braucht es nicht. Weniger reicht nicht.
Das Zeichen
Klein, aus Metall, die Gams in Gold. Es gibt ihn in keinem Laden und in keinem Shop. Du bekommst ihn, wenn du dazugehörst.
Er ist kein Ausweis und keine Auszeichnung. Eher ein leises Erkennungszeichen: zwei Leute am Lift, am Flughafen, im Restaurant, beim Eishockey — und beide wissen Bescheid.
1000
Es gibt nichts zu beweisen. Es gibt einen einmaligen Freundschaftsbeitrag von 99 € — für alle derselbe, ohne Stufen und ohne Ränge. Kein Eintrittsgeld, sondern 99 € für die gute Sache: für Kitzbühel. Und es gibt eine Frage: Möchtest du dazugehören?
Willkommen
Wir melden uns bei dir. Deine persönliche Urkunde wartet schon.
Eine Bestätigung mit deinen Antworten liegt gleich in deinem Postfach.
Ein Hinweis: Dein E-Mail-Programm öffnet sich gerade mit deiner Bewerbung – bitte dort noch einmal auf »Senden« drücken.
Als Teil der 1000 Freunde von Kitzbühel.
Ein Zeichen für Verbundenheit und für die Freude an diesem Ort.
Nr. — / 1000